
Über Begleitung, Veränderung und den eigenen Weg – ein Blick hinter meine Arbeit
February 3, 2026
Warum ich begleite, aber den Weg nicht gehe
Viele Menschen wünschen sich Begleitung auf ihrem Weg. Unterstützung, Halt, Orientierung. Jemanden,
der da ist, zuhört, versteht und stärkt. Und gleichzeitig gibt es einen Punkt, an dem Begleitung ihre Grenze
hat – eine liebevolle, klare Grenze. Denn so sehr ich Räume öffnen kann: den Weg selbst kann ich
niemandem abnehmen.
Begleitung beginnt mit Bereitschaft
Ich begleite Menschen gern, wenn eine innere Bereitschaft da ist, sich selbst zu begegnen und offen zu
sein für Veränderung. Diese Bereitschaft muss nicht laut sein. Sie darf leise sein, zögerlich, vorsichtig. Sie darf wachsen.
Ich begleite Menschen, die ihren Weg selbst gehen möchten und sich dabei Rückhalt und Orientierung
wünschen. Denn dein Weg gehört dir. Deine Schritte entstehen aus dir selbst.
Ich kann den Weg gemeinsam mit Dir anschauen. Ich kann den Blick öffnen, ähnlich wie man gemeinsam
ein neues Buch öffnet oder eine Tür, um zu sehen, was dahinter liegt. Ich kann dir Orientierung geben und
dich ein Stück begleiten. Doch jeder Schritt darf aus deiner eigenen Entscheidung entstehen.
Meine Haltung in der Begleitung
Ich sehe mich in meiner Arbeit als Wegweiserin und Wegbegleiterin. Ich gehe neben dir – nicht vor dir
und nicht für dich. Ich öffne Räume. Ich halte sie für dich. Räume, in denen du sein darfst, wie du bist. Räume,
in denen nichts erzwungen wird. Ich kann Türen sichtbar machen und sie für dich öffnen. Ob und wann du
hindurchgehst, liegt ganz bei dir, in deinem Tempo, auf deine Weise. Meine Arbeit folgt einer klaren Devise:
Alles kann * Nichts muss * Vieles darf
Diese Haltung schafft Sicherheit und gibt gleichzeitig Freiheit.
Veränderung darf Angst machen
Veränderung fühlt sich nicht immer leicht an. Sie kann verunsichern. Sie kann Angst machen. Und auch das
darf sein. Angst ist oft kein Zeichen von Stillstand, sondern ein Hinweis darauf, dass etwas in Bewegung
kommt. Manchmal entsteht neuer Raum, manchmal geht es darum sich zu verabschieden, oder Dinge
einfach neu zu sortieren. In diesen Momenten begleite ich dich. Ich bin da. Ich stärke dich. Ich gebe dir
Rückhalt, besonders, wenn es wackelig wird oder still. Doch dein Leben bleibt deins & dein Weg bleibt dein Weg.
Ich bin nicht diejenige, die dein Leben lebt oder Entscheidungen für dich trifft. Ich bin die Raumöffnerin / Raumhalterin– Wegbegleiterin.
Ich halte den Rahmen, in dem du dich zeigen, sortieren und wachsen darfst. Was du daraus machst, entscheidest
du. Und genau darin liegt deine Kraft.


